RothhardtJOURNAL

Wohnen, Arbeiten und die Dinge dazwischen.

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Wohnen & Ordnung

Nachttische mit ausreichend Ablage

Ein Nachttisch dient meist wenigen alltäglichen Dingen: Lampe, Glas, Buch und vielleicht Telefon. Ordnen Sie diese Gegenstände zuerst an und wählen Sie dann eine passende Fläche, statt die Lücke neben dem Bett mit dem kleinsten Möbel zu füllen.

Nachttisch mit einer Lampe

Von der Matratzenhöhe ausgehen

Messen Sie die Oberkante der Matratze im üblichen Aufbau einschließlich eines vorhandenen Toppers. Vergleichen Sie die geplante Tischhöhe damit, wohin Ihre Hand beim Sitzen oder Liegen bequem reicht. Eine allgemeingültige Höhe gibt es dafür nicht. Auf einem Raumfoto kann die Fläche gut ausgerichtet wirken und trotzdem hinter einem dicken Bettrahmen schwer erreichbar sein. Der eigene Zugriff ist deshalb aussagekräftiger als die reine optische Linie.

Legen Sie Papierformen für Lampenfuß, Buch und andere regelmäßige Gegenstände in den vorgesehenen Tischumriss. Ein Glas sollte abgestellt werden können, ohne dafür die Lampe zu verschieben. Prüfen Sie auch Ladekabel und die Erreichbarkeit einer Steckdose. Auf eine sehr schmale Platte passt möglicherweise jeder Gegenstand einzeln, aber nicht mehr das geöffnete Buch zusammen mit dem angeschlossenen Telefon und dem danebenstehenden Getränk.

Schubladen brauchen Raum vor dem Möbel. Eine überhängende Bettdecke kann den Zugriff behindern, eine Schranktür am Nachttisch gegen den Bettrahmen schlagen. Offene Fächer vermeiden diese Bewegung, lassen ihren Inhalt aber sichtbar und näher am Bodenstaub liegen. Wählen Sie nach den Dingen, die nachts erreichbar sein sollen. Die größtmögliche Zahl von Fächern ist kein Vorteil, wenn keines davon bequem geöffnet und genutzt werden kann.

Den Raum neben dem Bett frei halten

Prüfen Sie den Laufweg mit dem vorgesehenen Möbel. Gerundete Ecken können in engen Bereichen angenehmer sein, ersetzen jedoch kein passendes Gesamtmaß. Ausgestellte Beine und überstehende Griffe zählen zum Grundriss. Bei Wandmontage gelten die Befestigungshinweise für den tatsächlichen Untergrund. Vor dem Bohren müssen mögliche verdeckte Leitungen berücksichtigt werden. Ein scheinbar freier Platz an der Wand ist nicht automatisch eine geeignete Montagestelle.

Die Oberfläche sollte Pflegehinweise besitzen, die zur Nutzung passen. Ein Wasserglas macht den Umgang mit verschütteter Flüssigkeit wichtig. Auch ein Untersetzer benötigt Platz, ohne die gesamte freie Fläche zu belegen. Eine Holzoptik sagt nichts darüber aus, wie wasserverträglich das Material tatsächlich ist. Lampenkabel sollten weder in Schubladenmechanismen liegen noch so verlaufen, dass Bettwäsche sie beim Bewegen leicht mitzieht.

Für beide Bettseiten sind identische Tische keine Pflicht. Unterschiedlich breite Plätze können verschiedene Möbelgrößen rechtfertigen, solange Höhe und Zugriff sinnvoll bleiben. Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf eines Paars jede Seite einzeln. Eine Schranktür, ein Heizkörper oder eine Steckdose verändert die Bedingungen. Ein Tisch, der links gut funktioniert, muss rechts nicht zwangsläufig ebenso gut aufgestellt und genutzt werden können.

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